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Jahreshauptversammlung Jagdgenossen Dachsberg

Es herrscht wieder Ruhe in Dachsberg


Jahresversammlung der Jagdgenossen Dachsberg – Gute Zusammenarbeit mit Jagdpächtern – Jagdpachtschilling bleibt in der Kasse

Bei der diesjährigen Jahresversammlung der Jagdgenossen Dachsberg standen neben dem Rechenschaftsbericht des 1. Vorstehers, Bericht des Schriftführers sowie Kassenbericht die Beschlussfassung über die Entlastung der Vorstandschaft, Verwendung des Jagdpachtschillings sowie Wünsche und Anträge auf der Tagungsordnung. Dr. Jürgen Eichhorn dankte für die bisherige gute Zusammenarbeit.


1. Vorsteher Josef Zollner gab nach der Begrüßung zunächst die Tagesordnung bekannt. 20 Jagdgenossen waren persönlich anwesend und vertraten eine Fläche von ca. 248 Hektar. In seinem Rückblick erwähnte er, dass es im vergangenen Jahr eine Sitzung der Vorstandschaft gegeben habe und man auf der Trophäenschau vertreten war. Schriftführer Josef Axinger verlas dann die Niederschrift über die letztjährige Versammlung vom 16. März. Anschließend gab Gerda Stelzl ihren Kassenbericht ab. Der finanzielle Bestand habe sich zwar wieder positiv entwickelt, aber größere Anschaffungen seien in diesem Jahr kaum realisierbar. Die beiden Kassenprüfer Jakob Huber und Alois Rainer hatten in Abwesenheit schriftlich mitgeteilt, bei der Kassenführung seien keine Beanstandungen festgestellt worden. Daraufhin erteilten die anwesenden Jagdgenossen der Vorstandschaft einstimmig die Entlastung.

Unter dem Tagesordnungspunkt 4. wurde die Verwendung des Jagdpachtschillings behandelt. Ein Vorschlag von der Vorstandschaft zielte auf eine neue Rüttelplatte hin, da das bisherige Gerät Alterserscheinungen zeige. Das Preisangebot liege jedoch deutlich über dem Kassenbestand. Daraufhin wurde der Beschluss gefasst, in diesem Jahr keine Anschaffungen zu tätigen. Die Jagdfrauen erhalten wiederum einen Zuschuss aus der Kasse.

In seinem Grußwort freute sich 2. Bürgermeister Josef Steger über den ruhigen Verlauf der Versammlung. Dies sei seiner Meinung nach auf das gute Verhältnis zwischen Jagdpächtern und Grundstücksbesitzern aber auch auf die Vorstandschaft zurückzuführen. „Es ist wieder Ruhe eingekehrt in Dachsberg“, so Josef Steger zusammenfassend.

Unter dem Tagesordnungspunkt 5. Wünsche und Anträge bat der 1. Vorsteher um rege Beteiligung an der ZAW-Aktion „Sauber macht lustig“ am kommenden Samstag. Das Verbiss-Gutachten werde gerade erstellt. Jagdpächter Rainer Bosl wies darauf hin, dass nach 10 Jahren die Schutzzäune von Aufforstungen entfernt werden sollten. Es gehe für das Wild zu viel Gefahr von verrotteten Zäunen aus. Weiterhin kam das Kulturlandschafts-Programm zur Sprache, wo für stillgelegte Wildäcker Förderung zu erhalten sei. Diese Stilllegung sei besonders an Waldrändern sinnvoll. Dr. Jürgen Eichhorn dankte der Vorstandschaft für die gute Zusammenarbeit. „Ein offenes Wort zu einem Problem helfe weiter – nicht aber das unter der Decke halten“, so der Jagdpächter. Josef Zollner gab bekannt, dass die Auszahlung des Jagdpachtschillings im Zeitraum vom 20. April bis 18. Mai beim Jagdvorsteher oder bei der Kassiererin beantragt werden könne. Dies werde auch im Gemeinde-Bote der Verwaltungsgemeinschaft amtlich bekannt gegeben. Abschließend dankte er der Gemeinde für die Überlassung des Versammlungsraumes, den Jagdfrauen für die gute Bewirtung und den Pächtern für Essen und Getränke. Zum Abschluss hatten die anwesenden Jagdgenossen Gelegenheit, ein im Brotzeitstüberl Edt zubereitetes und von den Frauen der Jagdgenossen Dachsberg kredenztes schmackhaftes Rehragout zu genießen.
Mit angeregten Gesprächen in kleinem Kreis schloss die diesjährige Jahresversammlung der Jagdgenossen Dachsberg.

 

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