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Jahreshauptversammlung der Freien Wähler

Zahlreiche politische Aktivitäten
Freie Wähler halten Jahreshauptversammlung ab – Rückblick auf die Wahlfälschung Geiselhöring – Ehrung für Albert Graßl


Bei der dritten Jahreshauptversammlung der Freien Wähler gab 1. Vorsitzender Alfons Biegerl nach seiner Begrüßung einen Rückblick auf die politischen Aktivitäten der Freien Wähler im Zusammenhang mit der Wahlfälschung in Geiselhöring.

In Vorbereitung der Kreistagsnachwahl am 1. Februar 2015 gab es eine Reihe von Treffen der Kreistagskandidaten und Kreisvorstandschaft in Sallach und Degernbach. Zusätzlich präsentierten sich die Kandidaten bei sechs Wahlveranstaltungen und einer Podiumsdiskussion. Zusätzlich gab es kurz vor der Wahl noch eine gut besuchte Wahlveranstaltung in Haselbach. Die Kreistagsnachwahl zeigte zwar eine geringere Wahlbeteiligung, die Freien Wähler konnten aber ihr Ergebnis von 19,83 auf 21,7 Prozent steigern. Dies bedeutete einen Sitz mehr im Kreistag. Auch die beiden örtlichen Kandidaten Alfons Biegerl und Simon Haas konnten ihr Vorergebnis in etwa halten.

Nach der Wahl gab es eine Reihe von Veranstaltungen, wo die Freien Wähler Haselbach Flagge zeigten. Sie reichten vom Politischen Aschermittwoch in Deggendorf, über eine Fortbildungsveranstaltung „Rechnungsprüfung“ in Kirchroth bis hin zu einer interessanten Informationsveranstaltung „Wie schütze ich Haus und Hof“ durch Franz Listl in Haselbach. Daneben gab es noch ein Treffen in Niederwinkling, das das Ausschlussverfahren gegen Franz-Xaver Stiersdorfer zum Gegenstand hatte.

Es folgte der Kassenbericht von Elisabeth Verflassen. Den Einnahmen durch Mitgliedsbeiträge standen Abführungen an den Kreisverband entgegen. Insgesamt habe sich der Bestand jedoch leicht erhöht. Christian Grünig als Kassenprüfer hatte an der ordnungsgemäßen Kassenführung nichts auszusetzen. Daraufhin erfolgte die Entlastung der Vorstandschaft einstimmig.

Anschließend gab Alfons Biegerl einen kurzen Bericht über die Arbeit der Gemeinderäte. Die Linksabbiegespur Staatsstraße/Fellinger Str. ist bis auf Markierungsarbeiten fertig. Der Breitbandausbau war häufiges Thema in den Gemeinderatssitzungen. Der Ausbauauftrag für den 1. Abschnitt wurde an die Telekom vergeben. Der 2. Bauabschnitt (Dachsberg, Wiesing, Dürrmaul) wurde bereits an ein Planungsbüro vergeben. Der Kanalbau Felling und Zachersdorf ist mittlerweile abgeschlossen. In Dachsberg soll die Maßnahme bis 30. November 2015 abgeschlossen sein. Ein weiteres Projekt ist die Turnhalle. Mittlerweile steht fest, dass ein Neubau entstehen und die Aula vergrößert werden soll. An weiteren Projekten sind die Umstellung der Ortsbeleuchtung auf LED, die Ausstattung der Schule mit Inventar und Lehrmittel, das Angebot einer Mittagsbetreuung von Montag bis Donnerstag, die erfolgte Anschaffung einer Wasserspielanlage für den Kindergarten und die Ausrüstung der Feuerwehren mit Digitalfunk zu nennen. Auch der Gehweg in der Bahnhofstr. steht an und der Ausbau des Carports ist durchaus ein lohnenswertes Projekt.
Unter TOP 5. Wünsche und Anträge gab es eine Reihe von Wortmeldungen. Die Vereinsvorstände sollten bei der Belegung der Turnhalle mit einbezogen werden. Da im Gebäude der Schule Hinweise der Vereine nicht geduldet sind, wäre zu überlegen, ob vor der Schule ein Schaukasten für Aktivitäten der Vereine in der Turnhalle angebracht werden könnte. Es wurde ein Stammtisch der Freien Wähler vorgeschlagen. Ähnlich dem Hallenbelegungsplan für die Turnhalle sollte eine Übersicht für das Vereinsheim in der Schule erstellt werden.

Zum Schluss der Veranstaltung hatte Alfons Biegerl eine Überraschung parat. Er ehrte Albert Graßl, der sich seit seinem Einzug im Mai 1990 in den Gemeinderat ununterbrochen für die Belange und Ziele der Freien Wähler eingesetzt hat. Besonders als 3. Bürgermeister und 2. Bürgermeister hat er sich stets um das Wohl der Gemeinde eingesetzt. Die schwierige Zeit während der Erkrankung und dem Ableben des 1. Bürgermeisters Manfred Ecker hat er souverän gemeistert. Die Erstellung und die Pflege einer Gemeinde-Homepage lagen ihm besonders am Herzen. Eine Urkunde und ein Präsent waren die sichtbaren Zeichen der Wertschätzung für den uneigennützigen Einsatz zum Wohle der Freien Wähler.

 

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