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Lachen bis die Tränen kamen

Lachen bis die Tränen kamen

Premiere von „Der heilige Korbinian und die falsche Braut“ – Lustiger Bauernschwank in drei Akten - Neun Darsteller erhielten immer wieder Szenenapplaus – Alfons Biegerl war weder als Korbe Eckmoser noch als „Mathilde“ zu bremsen

Nach monatelangen Probenarbeiten unter der Regie von Marlies Engel und einer reibungslosen Organisation durch 1. Vorsitzenden Erwin Heigl, die vom Kartenvorverkauf über Getränke und Pausensnacks bis hin zur Bestuhlung und Maske reichte, warteten etwa 170 Zuschauer im Saal des ehemaligen Gasthaus „Einkehr am Weiher“ gespannt auf die diesjährige Premiere des Haselbacher Theatervereins „D´Hoslbecka Waidlerbühne. Unter den Anwesenden war auch eine 30-köpfige Abordnung des Theatervereins aus Lintach.

Erwin Heigl begrüßte die Gäste und betonte, dass das Interesse anden Aufführungen stetig steige, und man sich schon nach den ersten Tagen des Kartenvorverkaufs über eine Zusatzvorstellung einig war. Er dankte allen Sponsoren und Helfern für ihr Engagement und gab als Motto des Abends aus: beim Bauernschwank „Der heilige Korbinian und die falsche Braut“ sehen, hören lachen. Dann ging es gleich richtig los: Korbe Eckmoser (Alfons Biegerl) und sein Freund Schorsch (Jürgen Burger) versuchten nach einer überlangen Sitzung des FFW-Vorstandes und reichlich Alkoholgenuss in die Reihe zu bekommen, was sie dort beschlossen hatten. Beim anstehenden Feuerwehrfest wollten sie zu Ehren des Heiligen Korbinian einen Tango als Einlage aufzuführen. Die Vorbereitungen dazu brachten Ehefrau Nanne Eckmoser (Christine Anlauf), ihre Tochter Lene (Monika Herrnberger) und Pflegetochter Rosl (Ramona Frankl) ebenso zum Staunen wie Loisl (Thomas Heigl), der Sohn von Schorsch. Sepp Huber (Wolfgang Knott), der sich in „Mathilde“ (Alfons Biegerl) verknallte und die Pfarrhaushälterin Theres Burgstaller (Tina Groß) taten ihr übriges, damit die „Suppe“ am kochen blieb und jeder über alles Bescheid wusste. Über allem wachte der Ortspfarrer Pfarrer (Sepp Steger), der die hochkommenden Emotionen zu dämpfen suchte.

Das Hauptthema von „Der heilige Korbinian und die falsche Braut“ bot an sich schon genügend Anlass, sich die Lachtränen aus den Augen zu wischen und immer wieder Szenenapplaus zu spenden. Zusätzliche Komplikationen, wie das nächtliche Einsperren der Pfarrhaushälterin im Glockenturm, die Offenbarung, dass Pflegetochter Rosl von der Pfarrhaushälterin abstammt, und die beiderseitige Liebe von Lene und Loisl erhöhten die verzwickte Lage für die Aufführung desTangos zusehends. Der nächtliche Versuch, über das Fenster ins Haus zu kommen, und der Auftritt von „Mathilde“ können kaum mehr überboten werden. Am Ende der Vorführung stellte Erwin Heigl die Darsteller und die Regisseurin einzeln vor und erhielt seinerseits Lob von Marlies Engel.

Wie der 1. Vorsitzende zu Beginn der Aufführung verriet, ist Alfons Biegerl nicht nur Gründungsmitglied sondern steht bei der Samstagaufführung zum 100. Mal auf den Brettern, die die Welt bedeuten. Dafür wird er besonders geehrt. Im Zusammenhang mit der Zusatzvorstellung am Sonntag, den 22. November um 14 Uhr wurde bekannt, dass noch einige wenige Restkarten verfügbar sind. Aufgrund des Erfolges der Premiere von „Der heilige Korbinian und die falsche Braut“ kann man nur sagen „selbst schuld, wer sich den diesjährigen Bauernschwank entgehen lässt“.

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