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Kindergarten und Satsuhi

Mit Finger und Druck zur Entspannung


Die Kindertagesstätte St. Jakob hatte zu Beginn der Woche die Eltern zu einem besonderen Abend mit einem Gesundheitsthema eingeladen. Die Leiterin der Kita Silke Lehmann führte in ihrer Begrüßung aus, dass schon über viele Themen gesprochen worden sei, aber noch nie über das eigene Wohlbefinden.


Mit Petra Reisinger aus Rattiszell habe sie eine kompetente Referentin gewinnen können. Die Referentin stellte sich ihrerseits kurz mit ihrem persönlichen und thematischen Hintergrund vor. Das Programm Shiatsu TCM aus der chinesischen Heilkunde beschäftige sich mit dem Fühlen. Shi bedeutet Finger und atsu Druck. Nach der chinesischen Auffassung muss die Energie wie Wasser im Fluss bleiben, was durch Atmung, Ernährung, Klima und Emotionen sichergestellt werden kann. Wichtig ist der ganzheitliche Ansatz von Körper, Geist und Seele. Petra Reisinger war es wichtig zu betonen, dass Shiatsu keine Therapie ist. „Eine Krankheit erst dann zu behandeln nachdem sie ausgebrochen ist, ist genauso dumm, als würde man einen Brunnen bohren, wenn man schon durstig ist (Nei Jing).

Das oberste Ziel von Shiatsu ist die Beantwortung der Frage „Was tut mir gut?“. Insofern ist die heilende und energieliefernde Wirkung nicht nur für Erwachsene sondern auch für Kinder geeignet. Nun waren Eltern aufgerufen, auf einer Matratze auf dem Rücken. Dem Bauch oder der Seitenlage Platz zu nehmen. Petra Reisinger führte jetzt Druck und Dehnungen an verschiedenen Stellen aus ihrer Praxis vor. Eine normale Anwendung dauert etwa eine Stunde. Gerade in der jetzigen kalten Jahreszeit ist es wichtig, sich zu erwärmen. Hierzu gibt es in Nacken, an den Oberarmen und an der Ferse Stellen, die sich durch Reibung erwärmen lassen. Verschiedene Jahreszeiten haben verschiedene Auswirkungen. So sind im Herbst besonders die Schleimhäute und die Haut gefordert. Zum Abschluss waren alle Teilnehmerinnen aufgerufen, sich an Übungen wie Armkreisen, Daumennagel- und Ellenbogendrücken zu beteiligen. Das abschließende Resümee  der Referentin war „Das Leben annehmen wie es ist“.

Am Ende der Präsentation von Petra Reisinger gab es zur Erfrischung Glühwein. Dabei ließ sich das ein oder andere Thema noch vertiefen. Ein kleines Präsent war das Dankeschön von Silke Lehmann an Petra Reisinger.

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