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Beitragsarchiv 2016

Einkehrtag des KDFB Haselbach

Woher erhalte ich meine Lebenskraft
 
Einkehrtag des KDFB-Zweigvereins – Schwester Angela führte durch ein Programm mit Meditation, Lesen von Bibelstellen und Bildbesprechung


Nach der Begrüßung durch die 1. Vorsitzende des KDFB Amalie Kulzer übernahm Schwester Angela vom Ursulinen-Gymnasium in Straubing die inhaltliche Gestaltung des diesjährigen Einkehrtages, der genau am Weltfrauentag stattfand. Unter dem Motto „Woher erhalte ich meine Lebenskraft“ gab es zunächst eine kleine Meditation über die Hand.

Dabei gaben die Anwesenden dem Nachbarn die Hand und streichelte sie für einige Minuten. Eine wohltuende Ruhe kehrte ein. Nach einem Gebet verteilte Mitschwester Rita Kunze von den Ursulinen in Neuburg/Donau eine Zeichnung von einer Hand, in die die Teilnehmerinnen ihren Namen eintrugen. Anhand von Bibelstellen aus Jesaja „Siehe, in die Hände habe ich dich gezeichnet“, „Ich habe dich eingezeichnet in meine Hände“ und „ich halte dich mit meiner hilfreichen Rechten“ machte Schwester Angela deutlich, dass die wichtigste Quelle für unsere Lebenskraft Gott ist.

Es folgte eine Darstellung über die Gemeinschaft der Christen, die mit der Taufe der Taufe beginnt und sich über Erstkommunion und Firmung bis zur letzten Ölung fortsetzt. Dabei wurde auch deutlich, dass mit Tauf- und Firmpaten immer wieder Menschen da sind, die einem Christen Halt und Kraft zum Leben geben. Einen weiteren Teil der Ausführungen beschäftigte sich mit den gesellschaftlichen Veränderungen seit etwa 1960. Die Rolle der Frau, die Unauflöslichkeit der Ehe und weitere Entwicklungen machten es erforderlich, sich dem Jetzt anzupassen, wobei die grundsätzlichen Gedanken im Evangelium hilfreiche Tipps in der Schnelllebigkeit unserer Zeit sein können. Wichtig sei es, sich seine Freiheit zu erhalten und sich gegenseitig zu stützen.

Ein weiterer Teil des Morgenprogramms befasste sich mit einer Besprechung über ein Bild von Paolo Veronese über die Heilung einer blutflüssigen Frau. Hier wurde besonders deutlich, dass die Heilung und die dadurch gewonnene Lebenskraft  nur über den Glauben erfolgen konnte. Abschließend lasen die Teilnehmerinnen das gemeinsame Gebet „Gottes heilige Hand segne mich“. Nach einigen organisatorischen Hinweisen für den Nachmittag durch die 1. Vorsitzende und einem gemeinsamen Mittagessen hatten die Anwesenden Gelegenheit, in Gesprächen das Gehörte zu vertiefen oder aber auch die Mittagssonne zu genießen. Nach einem Pressefoto setzte sich der Einkehrtag in der Pfarrkirche St. Jakob fort, wo Pater Dominik Daschner OPraem einen Gottesdienst zelebrierte. In seinen Eingangsgedanken griff der Geistliche den Sinn des Einkehrtags auf, den er als gute Gelegenheit bezeichnete, seinen körperlichen, seelischen und geistigen Akku wieder aufzuladen. Das Evangelium nach Johannes erzählte von einer weiteren Heilung Jesu. Nach den durch Maria Wintermeier vorgetragenen Gedanken vom und über das Leben trafen sich die Teilnehmerinnen am diesjährigen Einkehrtag wieder im Gasthaus Gunda Häuslbetz, um den Tag bei Kaffee und Kuchen ausklingen zu lassen.

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