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Beitragsarchiv 2016

Einsatzübung in der Fachklinik

„Abbrennen“ der Fachklinik verhindert

Drei Freiwillige Feuerwehren übten zusammen mit der BRK-Bereitschaft – Drei „Verletzte“ durch Atemschutz geborgen - Fachklinik bereits seit fast 20 Jahren Übungsobjekt

Für die Einsatzübung Anfang der Woche war durch den 1. Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Haselbach Reinhold Schläger die Fachklinik als Objekt gewählt worden. Zusammen mit den FFW Dachsberg, der FFW Haibach sowie mit der Ortsgruppe des Bayerischen Roten Kreuzes hatte man einen Schwelbrand im Verwaltungsgebäude zu bekämpfen, „Verletzte“ zu bergen und Erste Hilfe zu leisten. Als interessierter Zuschauer machte sich auch Erster Bürgermeister Johann Sykora einen Eindruck von der Einsatzbereitschaft der Feuerwehrkräfte und der Sanitätsversorgung in seiner Gemeinde.

Die Haselbacher Wehr traf mit 15 Personen rasch am Ort des Geschehens ein und begann unter der Leitung des 1. Kommandant sofort mit dem Aufbau eines Schnellangriffs und parallel dazu mit dem Einsatz der Atemschutzkräfte, die im rauchgefüllten Keller nach den fehlenden Personen suchten. Das übrige Personal der Fachklinik hatte sich inzwischen ins Freie gerettet und die Leitung der Klinik konnte der Feuerwehr wertvolle Hinweise zum Verbleib der fehlenden Personen machen. Inzwischen schloss sich die FFW Dachsberg mit 11 Feuerwehrfrauen und -männern unter der Führung ihrer Kommandanten Franz Probst und Markus Huber an den Verteiler der FFW Haselbach an und stellte aus dem nahegelegenen Löschweiher die weiterführende Wasserversorgung sicher. Auch die FFW Haibach war mit 8 Einsatzkräften unter der Leitung ihres 1. Kommandant Robert Fuchs am Ort des Geschehens eingetroffen und konnte sich an einen Überflurhydranten anschließen. Von dort erleichterte eine Schlauchhaspel mit 160 m Schlauchstrecke die Annäherung an die Brandnester. Die BRK-Ortsgruppe hatte mit sechs Kräften unter der Führung von 1. Vorsitzenden Erich Dietl im Garagentrakt der Klinik einen Verwundetenversorgungspunkt eingerichtet.

Aus Kellerräumen und Fluren wurden durch die Atemschutzträger insgesamt drei Personen mit unterschiedlichen Verletzungen aufgefunden, geborgen und den Helfern des BRK übergeben. Die „Geschädigten“ wiesen  eine offene Beinverletzung, eine Kopfverletzung und einen Kreislaufkollaps auf und erfuhren durch die BRK-Bereitschaftsgruppe eine fachgerechte Versorgung. Nachdem alle vorgegebenen Aufgaben erfüllt waren, ertönte für die beteiligten 40 Rettungskräfte Übungsende.

Bei der Abschlussbesprechung merkte Erster Bürgermeister Johann Sykora an, dass ein solch umfangreicher Gebäudekomplex nur durch den Einsatz mehrerer Feuerwehren in den Griff zu bekommen sei. Reinhold Schläger führte aus, dass das Zusammenspiel der einzelnen Trupps sehr gut gewesen sei und der Wasseraufbau gut funktioniert hätte. Er dankte den Feuerwehrdamen und -männern sowie den Helfern des BRK für ihr Mitmachen bei der Einsatzübung. Auch der Vertreter der Heimleitung Dr. Reinhard Legner dankte für die Übung, die viel für die Sicherheit der Patienten bedeute. Er lud die Rettungskräfte abschließend zu einer kleinen alkoholfreien Brotzeit ein.





Wasser aus allen Rohren“

 



Im Verwundetenversorgungspunkt wurden die “Verletzten” fachgerecht versorgt

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