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FFW/BRK Einsatzübung

„Küche brannte“ in der Fachklinik

Zwei Freiwillige Feuerwehren übten zusammen mit der BRK-Bereitschaft – Drei „Verletzte“ durch Atemschutzträger gerettet – Fachklinik langjähriges Übungsobjekt

Für die Einsatzübung Anfang der Woche stand für den 1. Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Haselbach Reinhold Schläger die Fachklinik auf dem Jahres-Programm. Zusammen mit den FFW Dachsberg und der Ortsbereitschaft des Bayerischen Roten Kreuzes hatte man einen Schwelbrand in der Küche des Verwaltungsgebäudes zu bekämpfen, „Verletzte“ zu retten und im Verwundetenversorgungspunkt Erste Hilfe zu leisten. Als interessierter Zuschauer machte sich auch erster Bürgermeister Johann Sykora einen Eindruck von der Einsatzbereitschaft der Feuerwehrkräfte und des Sanitätspersonals in der Gemeinde.

Die Haselbacher Wehr traf mit 14 Feuerwehrfrauen und –männern rasch am nahegelegenen Ort des Geschehens ein und begann unter der Leitung des 1. Kommandant sofort mit dem Löschangriff im westlichen Teil des Brandobjekts. Parallel dazu begann der Einsatz der Atemschutzkräfte, die im rauchgefüllten Gebäude nach fehlenden Personen suchten. Das übrige Personal der Fachklinik hatte sich inzwischen im Freien versammelt und Evi Sepaintner von der Leitung der Klinik konnte der Feuerwehr wertvolle Hinweise zum möglichen Verbleib der „Vermissten“ machen. Inzwischen schloss sich auch die FFW Dachsberg mit 11 Feuerwehrmännern unter der Führung ihres 1. Kommandant Franz Probst an den Verteiler der FFW Haselbach an und sorgte so mit dem Bau einer 250 Meter langen Schlauchstrecke für die weitergehende Wasserversorgung aus den nahegelegenen Löschweihern.

Aus Kellerräumen und Fluren wurden durch die beiden Atemschutzträger unter der Leitung des Atemschutzleiters der FFW Haselbach, Andreas Fischer, insgesamt drei Personen mit unterschiedlichen Verletzungen aufgefunden, gerettet und den 11 Helfern des BRK unter der Leitung der Ausbildungsleiterin Maria Lehner übergeben. Die situationsgerecht geschminkten „Opfer“ wiesen  einen Fuß-Beckenbruch, ein HWS-Trauma und eine Herzattacke auf und wurden im hergerichteten Garagentrakt von den Helferinnen und Helfern der BRK-Bereitschaftsgruppe fachgerecht versorgt. Nachdem alle vorgegebenen Aufgaben der Übung erfüllt waren, ertönte für die beteiligten 36 Rettungskräfte das Signal zum Übungsende.

Bei der Abschlussbesprechung ging Reinhold Schläger auf einige Punkte zum Übungsablauf ein. Der Schwelbrand in der Küche breitete sich mit Rauch sehr rasch im Gebäude aus. Trotzdem konnten die „Übungsverletzten“ rasch gefunden und gerettet werden. Nachteilig wirkte sich der Pfeifton des Rauchmelders aus, der den Sprechverkehr der Atemschutzträger übertönte. Für eine kontinuierliche Wasserversorgung sollten die Löschweiher von Bewuchs freigehalten werden. Er dankte den Beteiligten und der Leitung der Fachklinik für die kleine Stärkung. Erster Bürgermeister Johann Sykora freute sich über die zahlreiche Beteiligung an der Übung und am reibungslosen Ablauf, bei dem die Leitung und die Patienten gut mitgemacht hätten. Evi Sepaintner war ebenfalls froh, dass alles geklappt hatte und lud die Rettungskräfte abschließend zu einer alkoholfreien kleinen Stärkung ein.

 
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