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Mit Maria unterwegs zu Gott

Mit Maria unterwegs zu Gott

Schon zum neunten Mal hatte die Pfarreiengemeinschaft zu einer Rad-Wallfahrt nach Altötting eingeladen. Knapp dreißig Teilnehmer im Alter von 15 bis 77 Jahren machten sich kürzlich auf den Weg, um in gläubiger Gesinnung und mit gemeinschaftlichem Gebet und Gesang mit Maria unterwegs zu sein. Obwohl die Witterung so manche Kapriolen schlug, erreichte die Gruppe ohne Probleme den Marienwallfahrtsort Altötting.

Am ehemaligen Mitterfelser Bahnhof erteilte Pater Dominik Daschner OPraem für die Teilnehmer den Pilgersegen. Auf dem Donau-Regen-Radweg ging es zunächst bis nach Bärndorf,  bei Hofweinzier über die Donau Richtung Strasskirchen und über Paitzkofen nach See zur ersten Rast. Dort fand man sich in der Kapelle zu einer ersten Andacht ein, wo der Gedanke im Vordergrund stand,  mit Maria unterwegs zu sein. Auf dem Isar-Radweg ging es dann weiter bis Mamming, dann wieder auf geteerten Nebenstraßen bis Poxau am Vilstalstausee. Hier war das Streckenziel des ersten Tages erreicht. Gemeinsam mit der Pfarrgemeinde von Poxau feierte die Pilgergruppe in der Filialkirche St. Georg den Vorabendgottesdienst. Entsprechend dem Sonntagsevangelium von den Arbeitern im Weinberg, die unterschiedlich lange dort arbeiten und doch alle den gleichen Lohn erhalten, legte Pater Dominik dar, dass Gerechtigkeit und Barmherzigkeit kein Widerspruch zueinander seien. Gott schenkt dem Mensch was er zum Leben braucht. Auch Papst Franziskus bringt dieses in seinem Wirken zum Ausdruck.

Am Sonntagmorgen fanden sich die Pilger erneut in der Kirche von Poxau zum Morgengebet und zur Einstimmung auf den zweiten Tag der Pilgerfahrt ein. Der Weg führte zunächst über Obertrennbach nach Seemannshausen, wo man sich heuer erstmals im Klosterkirchlein zu einer Andacht einfand. Die Gemeinschaft im Kleinen und die Sorgen und Nöte auf der großen weiten Welt standen dabei im Fokus. Weiter ging es dann nach Massing zu einer ausgiebigen Pause. Zwischenzeitlich hatte sich Regenwetter eingestellt und auf der Weiterfahrt über Geratskirchen nach Winhöring ereilte die Gruppe ein heftiger Platzregen. Trotzdem erreichte die Gruppe unfallfrei und guten Mutes das Ziel der Wallfahrt, wo man mit einer Umrundung der Gnadenkapelle auf sich aufmerksam machte.

Nach einer kurzen Erholungsphase, nach persönlichem Gebet in der Gnadenkapelle oder in den Kirchen um den Kapellenplatz, trafen sich die Wallfahrer zur  Pilgermesse in der Kongregationssaal-Kirche. Hierbei nahm Pater Dominik einen Spruch aus dem Psalm 73 zum Thema, der besagt, dass das Glück eines Menschen darin besteht, Gott nahe zu sein. „Und die Gottesmutter begleitet uns auf dem Weg hin zu Gott“, so Pater Dominik. Diese Psalm-Aussage findet sich auch auf den Urkunden wieder, die allen Teilnehmern am Ende der Radwallfahrt überreicht wurden. Für fünfmalige Teilnahme wurden auch noch mehrere Jubiläumsurkunden ausgehändigt. Der Dank zum Schluß galt dem Vorbereitungsteam um PGR-Sprecher Matthias Kutzner, ebenso Elisabeth Pöschl und Josef Kettl im Begleitfahrzeug sowie Manfred Murer und Michael Seebauer für den uneigennützigen Rücktransport der Pilger mit ihren Fahrrädern in die Heimatpfarreien. So war die Pfarrwallfahrt für alle Teilnehmer erneut ein erhebendes Gemeinschaftserlebnis - nicht zuletzt dank der geistlichen Gestaltung und Leitung durch den Seelsorger der Pfarreiengemeinschaft.

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