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Rechte und Pflichten

Rechte und Pflichten

 

Dienstabend der BRK-Bereitschaft - Vortrag durch Hans Kienberger

Im Rahmen eines Dienstabend der BRK-Bereitschaft im Gasthaus Gunda Häuslbetz referierte Kreisbereitschaftsleiter des BRK Hans Kienberger über das Thema: “Rechte und Pflichten im BRK”. Nach der Begrüßung durch Orts-Bereitschaftsleiter Erich Dietl stellte der Referent zunächst die Gliederung des Roten Kreuzes vom Hauptsitz des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz in der Schweiz bis hinunter zu den einzelnen Ortsbereitschaften vor. Dann wandte er sich den Voraussetzungen für die Mitgliedschaft eines aktiven Helfers oder Helferin vor. Dazu gehören der Abschluss eines Erste-Hilfe-Kurses, die Ableistung eines Einführungsseminars des BRK sowie die Untersuchung als Helfer. Um dann in einem Dienst eingesetzt werden zu können bedarf es weiterer Qualifikationen. Dazu gehören die Grundausbildung für den Sanitätsdienst mit Früh-Defibrillator-Zertifizierung und Abschluss der Betreuungsgrundausbildung.

Ein weiterer Teil der Ausführungen beschäftigte sich mit den Rechten der aktiven BRK-Mitglieder. Dazu gehören die Ausstattung mit einer persönlichen Schutzausrüstung, ein umfassender Impfschutz, eine kostenfreie Ausbildung, Versicherungsschutz beim Einsatz und bei Bedarf Rückholung aus dem Ausland.

Eine Alternative zur aktiven Mitgliedschaft ist die Fördermitgliedschaft. Der Jahresbeitrag beträgt hier 12 Euro pro Jahr. Davon fließen sechs Euro wieder an die örtliche BRK-Bereitschaft zurück. Auch die fördernden Mitglieder haben Rechte. Sie dürfen an Wahlen teilnehmen, können den Auslandsrückholdienst in Anspruch nehmen, haben Anspruch auf einen kostenfreien Erste-Hilfe-Kurs pro Kalenderjahr und sind bei einem Krankentransport von der Zuzahlung befreit. Für alle Mitglieder des BRK gelten die von Henry Dunant in der Schlacht von Solferino aufgestellten Pflichten, wie Hilfeleistung für alle in Not und Einstehen für den Nächsten.

Zusammenfassend hob Hans Kienberger die Zielrichtung des Dienstabends hervor. Er sollte allen ehemaligen und fördernden Mitgliedern aufzeigen, dass sie auch nach der aktiven Dienstzeit noch Teil der Gemeinschaft des Bayerischen Roten Kreuzes sein können. In einem letzten Teil seiner Präsentation stand Hans Kienberger noch für Fragen zur Verfügung. Bereitschaftsleiter Erich Dietl dankte dem Referenten für seine verständliche und umfassende Darstellung des Themas und den Mitgliedern für ihr Kommen. Abschließend wurden die nächsten Termine wurden bekannt gegeben. Für 2014 sind dies die eigene Weihnachtsfeier am Freitag, 5. Dezember und die Teilnahme an der Christbaumversteigerung der Patenbereitschaft in Ascha am 12. Dezember.

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