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Wegkreuz in Dachsberg gesegnet

Wegekreuz gesegnet


Pater Dominik Daschner OPraem segnet das sanierte Wegekreuz der Familie Rainer – HuWV organisiert Wanderung zum Kreuz  

Am Wochenende (19.07.2014) fand in Weißendachsberg die Segnung eines neu hergerichteten Wegekreuzes zu Ehren Gottes statt. Vor der kleinen Feier hatten sich Mitglieder des Heimat- und Wandervereins (HuWV) zu einer Wanderung vom Rathausplatz über Rogendorf nach Weißendachsberg eingefunden. Auf dem Weg schlossen sich noch weitere Wanderer und Interessierte an, so dass beim Wegekreuz schließlich über 60 Teilnehmer zu verzeichnen waren.

Dort begrüßte Wanderführer Alois Kallus im Namen des 1. Vorsitzenden des HuWV Hans Sykora die Anwesenden und bat Pater Dominik Daschner OPraem die Segnung vorzunehmen. Nach dem gemeinsam gesungenen Lied „O du hochheilig Kreuze“ sprach Pater Dominik in seiner Eröffnung über die Bedeutung der religiösen Wegmarken wie Wegekreuze, Gedenksteine und Gipfelkreuze in unserer Zeit und über die Notwendigkeit, sie in unserem gesegneten Land zu erhalten. Der Lesung aus dem Brief des Apostel Paulus an die Philipper durch Johanna Rainer folgte das Lied „Mir nach, spricht Christus unser Held“. Nach dem Segensgebet weihte der Geistliche mit Unterstützung von Ministrant Dominik Fritsch das Kreuz mit Weihwasser. Die Fürbitten, verlesen von mehreren Frauen, der Segen von Pater Dominik und das Lied „Großer Gott, wir loben dich“ beendeten eine ergreifende Andacht.

Alois Kallus dankte Pater Dominik für die Segnung und den Teilnehmern für ihre Anwesenheit und lud alle zu einem gemütlichen Ausklang auf dem Gelände der Zimmerei Rainer ein. Dort waren unter der Regie von Irmgard Rainer bereits Kaffee und Kuchen sowie Getränke und Grillwürstchen hergerichtet und im Schatten ließ man sich es gut gehen. Für die Teilnehmer gab es dann noch die Geschichte über das Wegekreuz. Das erste Kreuz wurde von den Eltern von Alois Rainer 1964 errichtet und kann damit auf ein 50-jähriges Bestehen zurückblicken. Von der ersten Segnung durch Pfarrer Johann Schuster existieren auch noch Bilder. Anlass für das Wegekreuz war der Bau der heutigen SR 4 im Bereich Weißendachsberg. Nach einer Renovierung in den 90-er Jahren wurde die Herrgottsfigur kürzlich heruntergerissen und zerstört. Alois Rainer gab daraufhin einen Auftrag an den Holzschnitzer Pernsteiner in Steinburg. Dieser stellte eine Holzfigur her, die nun in dem ebenfalls neu hergerichteten Rahmen in neuem Glanz erstrahlt und den Betrachter zum Nachdenken, Beten und Innehalten einlädt. Die ebenfalls restaurierte Bank lädt zum Verweilen und Rasten an einer Kreuzung ein, von der Straßen in alle vier Himmelsrichtungen abzweigen.

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