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Einsatzjahr der Patenkompanie

Einsatzjahr ohne körperlichen Schaden beendet

 

Quartalsappell der Bogener Pioniere im Zeichen wichtiger Personalveränderungen

Bogen. (ma) „Ich bin dankbar dafür, dass kein Angehöriger des Bataillons, weder im Kosovo noch in Afghanistan, ernsthaften körperlichen Schaden genommen hat“, betonte Bataillonskommandeur Ralf Blasajewsky beim Quartalsappell des Panzerpionierbataillons 4 am Dienstag. Nachdem nun alle Kameraden heil zurück und beinahe alle wieder im Dienst seien, gelte es, die Expertise im gesamten Pionierbereich wieder auf Vordermann zubringen, meinte der Kommandeurin Hinblick auf die kommenden Aufgaben des Bataillons.

 


Obwohl im Mittelpunkt des Appells Personalveränderungen in den Führungspositionen der ersten ,zweiten und vierten Kompaniestanden, gab Blasajewsky einen Ausblick auf das Ausbildungsjahr 2014. Es gelte in diesem Jahr in erster Linie, verstärkt das pioniertechnische Handwerk zu verbessern, um die Kampftruppen bestens unterstützen zu können. Als wichtige Ausbildungsereignisse nannte der Kommandeur die Führungsübung „Frankendolch“ im Juni, die multinationale Übung „Euretex“  im September. Höhepunkt wird laut Kommandeur der brigadegemeinsame Übungsplatzaufenthalt im November/ Dezember auf dem Truppenübungsplatz Bergen. „Ich fordere alle Angehörigen des Bataillons auf, sich aktiv daran zu beteiligen, damit wir den Anforderungen gerecht werden können“. Neben der Ausbildung wird das Bataillon vor allem die anstehende Umgliederung in die neue Struktur auf Trab halten, prognostizierte der Kommandeur weiter.


Unter neuer Führung

Bis August würde sich beim Bataillon drei Viertel der Führungsspitze der Kompanien verändern, gab der Kommandeur bekannt. Die würde für das Bataillon einerseits eine Schwächephase bedeuten, weil Erfahrungen verlorengingen. Allerdings können sich mit neuen Führern auch neue Ideen und neuer Elan breitmachen, auch wenn Bewährtes nicht ohne Not über den Haufen geworfen werden sollte, stellte der Kommandeur fest. Den bisherigen Kompaniefeldwebel der „Vierten“, Stabsfeldwebel Rainer Kreml, umschrieb Blasajewsky als „Spieß“ mit Leib und Seele. Obwohl der Kompaniefeldwebel bedauerlicherweise durch immer mehr Bürokratie an das Dienstzimmer gebunden würde, sei sich Keml stets der Besonderheiten der alltäglichen Arbeit bewusst gewesen. Der Kommandeur bescheinigt ihm ein vorbildliches Fürsorgeverhalten, denn für ihn sei es eine Selbstverständlichkeit gewesen, sich der Probleme und Nöte der Soldaten anzunehmen. Dies habe sich besonders beim zurückliegenden Einsatz in Afghanistan gezeigt. Der Kommandeur sei sich sicher, dass er seine neue Verwendung in Ingolstadt wieder mit Herzblut angehen würde. Als Nachfolger wurde Stabsfeldwebel Andreas Dittrich in sein Amt eingeführt. „Ich stelle fest, dass Sie auf Ihre Vorverwendungen bestens für den Dienstposten des Kompaniefeldwebels der 4. Kompanievorbereitet sind“, so der Kommandeur.


Abschied von der Kompanie

Nach einer Chef-Zeit von fast drei Jahren verlässt Hauptmann Janot Paetzoldt die 2. Kompanie. Paetzoldt habe mit ruhiger Hand und wohl überlegten Entscheidungen in ausgesprochen verantwortungsvoller Art und Weise die „Zweite“ geführt. Er habe die Kompanie intensiv auf den Einsatz in Kunduz vorbereitet und wesentlich dazu beigetragen, dass alle Soldaten in dieser schwierigen Mission körperlich gesund nach Hause zurückgekehrt sind. „Seien Sie stolz auf diese herausragende Leistung“, betonte der Kommandeur und dankte ihm für sein persönliches Engagement. Für seine neue Verwendung als S3-Stabsoffizier bei der Panzergrenadierbrigade 37 in Frankenberg wünschte er ihm einen guten Start. An dessen Nachfolger Hauptmann Tobias Kloiber gewandt, meinte er, dass er sein Wunschkandidat für diesen Dienstposten gewesen sei. Aus seinen Vorverwendungen her kenne er das Bataillon und deshalb sei er sich sicher, dass Kloiber die richtige Wahl für diese einsatzerfahrene Einheit sei.Mit Major Maik Höwer beendet ein Offizier bereits zum zweiten Mal eine Zeit als Kompaniechef beim Panzerpionierbataillon 4. Höwer sei bereits von 2008 bis 2011 Chef der 3. Kompanie und nach einer Zwischenstation beim Heeresamt ziemlich  genau zwei Jahre bis heute Chef der ersten Kompanie gewesen, gab der Kommandeur bekannt. Unterschiedlichste Spezialisten, lebens- und diensterfahrene Unteroffiziere sowie die Wünsche des Stabes machen die Führung der „Ersten“ nicht zum Zuckerschlecken,stellte Blasajewsky fest. „Sie haben es aber verstanden, die Kompanie auf Spur zu halten und sicher durch manche Klippe zu schiffen“, so der Kommandeur. Dabei hob er besonders die Mammutaufgabe, das Team-Hotel während der Auslandseinsätze zu führen, hervor. Dafür dankte er dem scheidenden Offizier und wünschte ihm für seine neue Verwendung als Infrastrukturstabsoffizier in Straußberg alles Gute.



Schon oft im Ausland

Mit Hauptmann Holger Pahl würde ein einsatzerfahrener Offizier die Führungsverantwortung für die erste Kompanie übernehmen. Für seine zahlreichen Auslandseinsätze sei er bereits mit der Gefechtsmedaille der Bundeswehr ausgezeichnet worden. „Ich bin mir sicher, dass Sie die Aufgaben in der 1. Kompanie mit Elan und Schwung angehen und dass Sie den Aufgaben, auch im Rahmen der anstehenden Umgliederung, voll gewachsen sind, betonte der Kommandeur abschließend und übertrug ihm das Kommando über die „Erste".

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